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Über Uns


 


 

Chronik


Die Gründung 25.04.1780 – Friedrich Wessel

Mit 32 Jahren eröffnete der Apotheker Friedrich Wessel im Hause „Zum Schwarzen Pferd“ in Wülfrath die Apotheke „Zum Hirschen“. 1822 stirbt im Alter von 74 Jahren der Gründer der Apotheke „Zum Hirschen“ Friedrich Wessel. Wülfrath hat zu diesem Zeitpunkt 4295 Einwohner. Im Revisionsbericht von 1809/10 wurde der Zustand der Apotheke mit gut bezeichnet, sowohl in Hinsicht der Einrichtung als auch der vorrätigen Arzneien. Die Apotheke wurde als beste Landapotheke im ganzen Bezirk Düsseldorf bezeichnet.


Johann Theodor Dörr / Carl Eduard Dörr

1823 erlangte Johann Theodor Dörr die Konzession zur Leitung der Apotheke. Im Jahre 1861 gab er sie an die Regierung zurück und so stellte am 08. März 1861 Carl Eduard Dörr, der Sohn, den Antrag zur Erlangung der Konzession zur Weiterführung seiner väterlichen Apotheke. Er erhielt sie und von an steht in den Akten der Name „Hirsch-Apotheke“. Da die Räumlichkeiten im Hause des „Schwarzen Pferdes“ zu eng sind, beginnt Carl Eduard Dörr 1863 mit dem Bauvorhaben auf dem Marienberg an der Flandersbacher Straße. Im Jahre 1864 vollendete er sein Werk. Er selber zog aber nicht mehr ein, sondern verkaufte die Konzession 1865 an Gustav Spiecker, der dann der erste Apotheker in der Flandersbacher Straße wurde.

 

 

 

 


1865-1873 Gustav Spiecker

Kurz nachdem 1865 Gustav Spiecker die Apotheke käuflich erwarb und in den Neubau an der Flandersbacher Straße zog, wurde das Erste Deutsche Arzneibuch eingeführt. Es war noch in lateinischer Sprache geschrieben.

 

 

 

 

 

 

 


1873-1902 Hermann Seybold / Carl Seybold

Am 28.Mai 1873 ging die Apotheke in den Besitz von Hermann Seybold über, und schon drei Jahre darauf übernahm dessen Sohn Carl die Apotheke und baut eine eigene Fabrikation aus. Die Fabrikationsräume wurden später als Laborräume genutzt. Carl Seybold stellte, wie viele Apotheker der damaligen Zeit, u.a. auch Tinte und eigene Tierarzneimittel her.

 

 

 


1902-1929 August Grave

Am 02.02.1902 kaufte der Apotheker August Grave die Hirsch-Apotheke. In der Zeit von 1884 bis 1900 hatte sich Grave in Nordamerika aufgehalten und dort die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten. So konnte er in Texas eine Apotheke leiten.

Es ist die Zeit, in der die erste Telephonie mit Erfolg durchgeführt wurde. Die Technik geht mit Riesenschritten weiter und erfaßt alle Berufe, so auch den des Apothekers. Mit Hilfe des Telefons können schnell die jeweils neu entwickelten Arzneimittel bestellt werden. Anfänglich wurden von den pharmazeutischen Großhandlungen die Arzneimittel mit Pferdefuhrwerk, dann mit der Eisenbahn und schließlich mit dem Auto direkt zur Apotheke gebracht.

 

 


1930-1961 Raimund Hiersemenzel

1930 übernimmt der Schwiegersohn von August Grave, der Apotheker Raimund Hiersemenzel, die Hirsch-Apotheke, die er 1953 in die Goethestraße 35 verlegt, wo sie sich noch heute befindet. Herr Hiersemenzel führte die Apotheke 30 Jahre lang mit größter Sorgfalt, so daß ihm ein hohes Ansehen von vielen Kollegen im Umkreis entgegengebracht wurde und sein Rat in pharmazeutischen Fragen gern eingeholt wurde.

Während des Krieges führte seine Frau Cläre, die gleichfalls approbierte Apothekerin war, die Apotheke.

 

 

 


1962-1989 Helmut Backhaus

Am 01.01.1962 erwarb der Apotheker Helmut Backhaus als Nachfolger seines Schwiegervaters Raimund Hiersemenzel die Wülfrather Hirsch-Apotheke. Er führte neben baulichen Veränderungen 1970 die Datenfernübertragung ein.

Aus vielen Ländern, so aus Dänemark, Hongkong, Indien kamen junge Apotheker um die Kunst des Tablettierens und Dragierens zu erlernen.

 

 

 

 


1989-1993 Antje Socha

Da Herr Apotheker Helmut Backhaus nach schwerer Krankheit leider viel zu früh aus dem Leben schied, wurde die Apotheke an Frau Antje Socha verpachtet, um die Zeit bis zur Beendigung des Studiums von Frau Gabi Backhaus zu überbrücken, die die Apotheke nach ihrem Staatsexamen weiterführen sollte.

Frau Socha leitete die Apotheke im Sinne der Tradition und war auch bei den Kunden sehr beliebt.

 

 

 

 


ab 1993 Gabi Backhaus

Im Jahre 1993 übernahm Gabi Backhaus, die Tochter von Apotheker Helmut Backhaus, die Hirsch-Apotheke. 1997 baute sie die Apotheke um, und es entstand „Die moderne Apotheke mit Tradition“. Sie führte auch neue Komunikationswege ein, wie z.B. Fax und Internet, um in der Lage zu sein schnell und ausführlich Informationen über seltene Medikamente aus dem In- und Ausland einzuholen und diese bestellen zu können. Dadurch ist sie in der Lage, den Wünschen der Kunden entgegenzukommen und Fragen von Ärzten zu beantworten.

Auch das Labor brachte sie auf den neusten Stand der Wissenschaft, indem sie modernste Geräte zur Untersuchung von Drogen und Chemiekalien anschaffte-ein weiterer Beitrag zur Arzneimittelsicherheit.

Aufgeschlossen zeigt sie sich auch in Punkto Weiterbildung der Angestellten, um immer auf dem neuesten Inforrmationststand zu sein. So fanden z.B. Weiterbildungen im Bereich Diabetiker- und Ernährungsberatung und im Anmessen von Kompressionsstrümpfen statt.

Neben der guten Beratung liegt Frau Backhaus eine herzliche und freundliche Atmosphäre in ihrer Apotheke am Herzen, was von den Kunden und ihren langjährigen Angestellten, als sehr angenehm empfunden wird.

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